Franca Lehfeldt - Die Biografie
Franca Lehfeldt ist Unternehmerin, Journalistin und Rednerin mit Fokus auf politische Kommunikation, Medien und gesellschaftlichen Wandel.
Franca Lehfeldt gehört zu einer Generation von Journalistinnen und Unternehmerinnen, die mit Haltung, Expertise und klaren Worten die öffentliche Debatte mitprägen. Mit fundiertem Wissen über die Schnittstellen zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft analysiert sie aktuelle Entwicklungen – stets gezielt, meinungsstark und gut vernetzt.
Bekannt wurde sie als Chefreporterin für Politik bei RTL und später als Moderatorin beim Nachrichtensender WELT. Heute führt sie ihre eigene Agentur für Kommunikation und Personal Branding – und steht regelmäßig als Keynote Speakerin und Buchautorin auf den Bühnen im deutschsprachigen Raum.
Franca Lehfeldt: Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Als Keynote Speakerin und Panel-Teilnehmerin kennt sie sich aus in aktuellen Themen unserer Zeit. Als Moderatorin kennt sie die Hintergründe im politischen Berlin und schaltet sich in gesellschaftspolitische Debatten pointiert ein. Gerade in gesellschafts- und finanzpolitischen Themen ist Franca Lehfeldt top aktuell informiert.
- Familienpolitik ist Wirtschaftspolitik
Deutschland sucht Fachkräfte im Ausland und übersieht Hunderttausende im eigenen Land. Zwei Drittel der erwerbstätigen Mütter arbeiten Teilzeit, bei den Vätern sind es neun Prozent. Das ist keine Summe privater Vorlieben, sondern das Ergebnis einer Ordnung, die Mehrarbeit systematisch unattraktiv macht. Betreuung, die früher schließt oder ganz ausfällt, eine Steuerklassenkombination, die das eigene Netto kleinrechnet, und ein Minijob, der am Ende die rechnerisch beste Option ist.
Franca Lehfeldt zeigt, warum das kein Frauenthema ist, sondern eine Standortfrage. Die Wirtschaftsnobelpreisträgerin Claudia Goldin hat nachgewiesen, dass die Einkommen von Frauen und Männern nicht durch Bildung und nicht durch Ehrgeiz auseinandergehen, sondern durch Elternschaft. In Deutschland kostet das Produktivität, Steueraufkommen und Rentenbeiträge und Unternehmen qualifizierte Mitarbeiterinnen, die sie bereits eingestellt und ausgebildet haben.
Der Vortrag benennt die drei Stellschrauben, an denen Politik ansetzen muss, und die, die Unternehmen selbst in der Hand haben: Rückkehrkultur nach der Elternzeit, Väterbeteiligung als Führungsaufgabe und Arbeitszeitmodelle, die Verlässlichkeit bieten statt Flexibilität zu versprechen. Ein Plädoyer für das Leistungsprinzip und dafür, es endlich für alle gelten zu lassen.
- Personal Branding – Es braucht Ecken und Kanten. Nicht allen Entscheidern ist die Bedeutung von Personenmarken klar.
Aber: Menschen interessieren sich für Menschen. Narrative werden von Menschen vorangetrieben und Narrative treiben Marken und Aktienkurse – Personal Branding kann also zum messbaren Erfolgsfaktor für Unternehmen werden. Franca Lehfeldt erklärt, wie der Aufbau einer Personenmarke gelingt und welche Faktoren dabei erfolgsentscheidend sind.
- Vortrag „Von Nichts kommt nichts. Ein Plädoyer für das Leistungsprinzip.“
In der Debatte um Diversity und das Verhältnis der Generationen plädiert Franca Lehfeldt für Individualismus und Leistungsprinzip. Franca Lehfeldt hat als Autorin „Alte weise Männer“ in Schutz genommen. Heute rät sie zu einem differenzierten Blick auch auf die Generation Z. Sie erklärt die Unterschiede bei Werten und Motivationen der Generationen und beschreibt, wie in Teams ein erfolgreiches Miteinander gelingt.
- SPIEGEL-Bestseller ALTE WEISE MÄNNER: eine Liebeserklärung an das Leistungsprinzip
Nach den Debatten über 4-Tage-Woche, Life-Work-Balance und Homeoffice folgt aktuell der nächste Angriff auf das Leistungsprinzip: Der „Null-Bock-Tag“ wird von Arbeitgebern und Nehmern diskutiert. Ein Zeichen von Übermut angesichts von Alterung und weltweiter Konkurrenz, findet Franca Lehfeldt. Sie ist der Meinung, die Gesellschaft sollte sich erinnern: Von Nichts kommt nichts.
Wie schaffen wir es die Gesellschaft wieder Richtung Leistung auszurichten? Darüber hat die Autorin und Unternehmerin in ihrem Buch „Alte weise Männer“ u.a. mit Top-Manager Wolfgang Reitzle, Journalist Stefan Aust und SPD-Urgestein Peer Steinbrück gesprochen und ist sich sicher: wir können viel von der Erfahrung und Lebensleistung dieser Generation lernen. Eine generationenübergreifende Debatte ist garantiert.
- Podiumsdiskussion
Debattenkultur in Deutschland: Warum klaffen öffentliche und veröffentlichte Meinung immer weiter auseinander?
Können wir eigentlich noch richtig Streiten? Und warum wird eine lebhafte Debatte oftmals negativ als Uneinigkeit oder Streit ausgelegt? Das miteinander Ringen, um Perspektiven, Lösungsansätze und Meinungen ist doch das Herzstück einer Demokratie. Doch die Debatten in den sozialen Netzwerken verschärfen sich und statt am Stammtisch wird anonym im Internet geflucht. Woran liegt es, dass sich Menschen von etablierten Medien abwenden und häufig in eigene digitale Foren abwandern?
Die Antwort kann nur ein Plädoyer für mehr entspannte Meinungsvielfalt auch in den Medien sein. Man muss nicht immer Überzeugungsarbeit leisten oder missionieren wollen. Man kann Argumente austauschen und die eigene Position prüfen. Aber wenn man nicht zusammenfindet, kann man auch einfach respektvoll den Dissens feststellen. Und Medien könnten auch zwei gegensätzliche Positionen einfach gleich gewichten.